Es wird davon ausgegangen, dass  jeder einzelne Mensch vom Augenblick seiner Zeugung über die Zeit von Schwangerschaft und Geburt bis hin zum dritten, vierten Lebensjahr organisch und motorisch die einzelnen Entwicklungsstufen (Gehirnentwicklungsstufen)  der Evolution durchläuft. Gemeint sind die Bewegungs- und Reaktionsmuster, die Art der Wahrnehmung und der Verhaltensweisen von der Entwicklungsstufe des Fisches, der Amphibie, des Reptils, des Säugetiers bis hin zum Affen, Urmenschen und dem heutigen Menschen.

Diese sieben Entwicklungsstufen werden in der Evolutionspädagogik modellhaft übernommen, in Kombination aus Erkenntnissen der Neurobiologie, Gehirnforschung, Philosophie, Natur und Kunst. Damit können individuelle Stärken eines Menschen entdeckt und zur Entfaltung gebracht werden.

 

Im Mittelpunkt steht die Frage:

Aus welcher Gehirnentwicklungsstufe heraus (mit welchen Wahrnehmungen und Fähigkeiten) agiert und reagiert der Mensch gerade?

Ziel ist es die persönliche Lebenskompetenz eines Menschen zu stärken.