1. Gehirnstufe (Fisch) Vertrauenskompetenz

1. Gehirnstufe (Fisch) Vertrauenskompetenz

Einfach da sein ist genug

Ein Kind mit Urvertrauen fühlt sich wohl unter seinen Mitschülern. Es stärkt seine Gruppe oder Klasse durch seine Anwesenheit. In Konfliktsituationen reagiert es gelassen. Es handelt aus der Wahrnehmung heraus: “Alles, was ist, ist okay."

2. Gehirnstufe (Amphibie) Entdeckerkompetenz

2. Gehirnstufe (Amphibie) Entdeckerkompetenz

Schüchtern sein heißt sich schützen können

Ein Kind auf dieser Stufe hat seinen Wahrnehmungsblickwinkel nach vorn gerichtet. Um wahrzunehmen, müssen zwei Eigenschaften vorhanden sein: Neugier und Selbstschutz. Den Blick nach vorn auszurichten und wachsam alles zu beobachten und zu erkunden, ist für ein erfolgreiches Lernen unerlässlich.

3. Gehirnstufe (Reptil) Powerkompetenz

3. Gehirnstufe (Reptil) Powerkompetenz

Aggressiv sein heißt kraftvoll sein

Kraft ist der Antrieb zur Handlung. Kraft ist Ausdruck von Energie. Energie ist Aggression im positiven Sinne. Impulse steuern die Handlung. So kann ein Kind oder Jugendlicher im richtigen Augenblick seine Kraft einsetzen und andererseits, wenn es die Situation erfordert, Gelassenheit zeigen und abwarten.

4. Gehirnstufe (Säugetier) Emotionskompetenz

4. Gehirnstufe (Säugetier) Emotionskompetenz

Ängstlich sein heißt Gefühle zeigen können

Ein Kind, das sich seiner Gefühle bewusst ist, hat ein Empfinden für Zeit, Nähe und Disstanz. Es darf sich einer Sache oder Person gegenüber scheu, ängstlich, zurückhaltend, beobachtend , freudig oder auch aggressiv verhalten. Es besitzt die Fähigkeit, nach seinem Instinkt zur handeln, außerdem wird es von Emotionen geleitet. Angst zu haben vor konkreten Situationen ist genauso wichtig, wie Freude über konkrete Situationen zeigen zu können. Mit dieser Kompetenz kann sich ein Mensch situationsangemessen verhalten und seine Erfahrungen mit einbringen.

5. Gehirnstufe (Affe) Teamkompetenz

5. Gehirnstufe (Affe) Teamkompetenz

Egoistisch sein heißt für sich sorgen können

Das hoch angepriesene Sozialverhalten eines Kindes kann nur entstehen, wenn ein Kind auch egoistisch sein darf. Denn nur über sich selbst kann es andere wahrnehmen und verstehen lernen. Diese Kompetenz zeichnet sich durch Individualität und den Sinn für Gemeinschaft aus. Erst über das Bewusstwerden der dreidimensionalen Wahrnehmung kann ein Mensch seinen Bewegungsfreiraum nutzen und sich einen Überblick in einer Gruppe bewahren. Dadurch ist es ihm möglich, räumlich, emotional und sozial zielgerichtet zu handeln.

6. Gehirnstufe (Urmensch) Sprachkompetenz

6. Gehirnstufe (Urmensch) Sprachkompetenz

Laut sein heißt nach seiner Position suchen

„Wer zu laut ist, stört und fällt auf.“ Dass aber Kinder und Jugendliche über eine „laute Sprache“ oft nur ihre Position innerhalb einer Gemeinschaft finden wollen, wird kaum verstanden. Hilft man einem Kind, sein „Lautsein“ über Musik, Bewegung, Rhythmus und Sprache zu steuern, hat es die Möglichkeit, zu seinem Ausdruck zu finden und mit seinen Mitmenschen zu kommunizieren.

7. Gehirnstufe (Mensch) Kooperations- und Kommunikationskompetenz

7. Gehirnstufe (Mensch) Kooperations- und Kommunikationskompetenz

Unvollkommen sein heißt noch wachsen können

Seine Identität kennen heißt zu begreifen, was Leben bedeutet, und wissen, was Verantwortung ist. Für sich selbst verantwortlich sein heißt zu erkennen, dass Leben ein immerwährender Prozess ist, mit Höhen und Tiefen und immer wiederkehrenden Wendepunkten. Leben heißt unvollkommen sein, um ein Leben lang wachsen zu können.